Griechenland

1.12.12 - 15.2.13

Statistik Griechenland

  1. 75 Tage im Land
  2. 28 Nächte in Hotel
  3. 20 Nächte bei Privat
  4. 27 Nächte im Zelt
  5. 39 Tage im Sattel
  6. 1943 km / 21035 hm
  7. Eine Pannen

Gefangen auf der Insel

Als wir am Donnerstag in Heraklio einfahren meint Alena, dass wir kurz in einem Reisebüro nachfragen sollten, ob das Schiff am nächsten Abend tatsächlich fährt. Als ob sie eine Vorahnung gehabt hat. Sie kommt lachend aus dem Büro zurück und erzählt mir aufgeregt, dass die Schifffahrtsgesellschaft gerade einen zweitägigen Generalstreik ausgerufen hat und das nächste Schiff erst am Samstag ablegen wird. Warum lacht sie dann, denke ich mir und schliesse daraus, dass sie mich veräppeln will. Nach dem sie ihre Aussage dreimal wiederholt und das Lachen aus ihrem Gesicht verschwunden ist glaube ich ihr die News tatsächlich und finde mich mit dem Gedanken ab, dass wir nun halt 2 Nächte hier festsitzen. Eine Unterkunft ist schnell gefunden und bald erfahren wir, dass auch Julius, der deutsche Tourenfahrer, hier festsitzt. Wir verabreden uns für Freitagabend mit ihm und freuen uns auf’s Wiedersehen.

Als wir ihn am Freitag treffen bringt er uns die tolle Neuigkeit aus einem Reisebüro mit, dass der Streik um nochmals 2 Tage verlängert wurde. Genau das was wir nicht brauchen konnten, erwarten wir doch auf Sonntag Besuch in Athen. Zum Glück kann der Besuch den Flug um eine Woche verschieben. Unser Hotel hat auch noch Platz, einer Verlängerung des Aufenthaltes steht nichts mehr im Wege. Das Spiel wiederholt sich und der Streik wird erneut um 2 Tage verlängert. Wir spielen schon mit dem Gedanken einen Flug zu buchen, damit wir rechtzeitig nach Athen kommen, da teilt uns der Hotelmanager mit, dass die Regierung entschieden hat die Streikenden unter Polizeigewalt zur Arbeit zu zwingen. So kommt es, dass wir am 6. Februar eine völlig überfüllte Fähre besteigen und 6 Tage später als geplant nach Athen fahren. Die Zeit in Heraklion nutzen wir um weiter an unserer Webseite zu arbeiten. Der Streik hatte von daher doch etwas Positives. Ohne ihn wäre die Webseite wohl immer noch nicht fertig.

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