Uganda

8.8. - 21.9.2014

Statistik Uganda

  1. 45 Tage im Land
  2. 19 Nächte in Hotel
  3. Keine Nächte bei Privat
  4. 26 Nächte im Zelt
  5. 16 Tage im Sattel
  6. 886 km / 10436 hm
  7. Keine Pannen

Pino vermisst

​Während dreier Wochen lassen wir es uns in der Schweiz so richtig gut gehen. Wir geniessen die Zeit mit Familie und Freunden sehr. Es ist schön, viele bekannte Gesichter wieder zu sehen. Leider aber ist die Zeit viel zu knapp und vergeht viel zu schnell. Am 7. August steigen wir mit Wehmut, einem Pino mit neuem Rahmen und einer riesigen Vorfreude auf Afrika wieder ins Flugzeug.

Als wir in Entebbe ankommen, warten wir vergeblich auf unser Fahrrad. Ihm hat entweder die Zeit in der Schweiz so gut gefallen, dass es noch ein wenig länger dort blieb. Oder es geniesst noch etwas die Wärme in Doha, wo wir einen Zwischenstopp einlegen mussten, bevor wir weiter nach Uganda flogen. Kein Problem, denken wir uns. So wird das Pino irgendwann ins Hostel geliefert. Wir wollen so oder so noch ein paar Tage dort bleiben, um das Kapitel Asien auch in unserem Blog abzuschliessen, bevor wir uns in Afrika in neue Abenteuer stürzen. ​

Nach vier Tagen trifft dann auch endlich unser Fahrzeug bei uns ein. Eine Kartonbox ist aufgerissen und schnell wird klar dass, eine Plastiktüte mit Pumpe, Flaschenhaltern, Giraffenhupe und vor allem unseren beiden Glücksbringern fehlt. Ein Anruf beim Flughafen bringt keinen Erfolg. Wir fahren deshalb mit einem Fahrer des Hostels zum Flughafen und er bringt uns auf Anhieb an die richtige Stelle. Bei der Beschreibung der Giraffenhupe wird der Angestellte der Gepäckverarbeitung hellhörig. Er meint er könne sich daran erinnern. Er verschwindet und kurze Zeit später kommt er strahlend mit unserer fehlenden Tüte zurück. Wir freuen uns riesig, bedeuten uns doch gerade die beiden Glücksbringer sehr viel.​

​Der Angestellte erzählt, dass er die Sachen gefunden habe und zu keinem Gepäckstück zuordnen konnte. Die Giraffenhupe habe aber zahlreiche Mitarbeiter des Flughafens unterhalten und ihm sei sofort klar gewesen, dass bald jemand vorbeikomme und diese suche. Glücklich fahren wir zurück ins Hostel und schrauben unser Pino zusammen.

​Danach steht ersten Erkundungstouren rund ums Hostel nichts mehr im Wege. Unter anderem besuchen wir den Botanischen Garten in Entebbe, in welchem einst die Tarzan Filme mit Johnny Weissmuller gedreht wurden. Diese Touren steigern die Vorfreude auf das Kommende nur zusätzlich. Die Menschen strahlen eine riesige Lebensfreude aus, winken wie wild und brechen in lautes Gelächter aus wenn wir angefahren kommen. Auch die Tierwelt ist faszinierend, sehen wir doch schon zahlreiche Affen und viele bunte Vögel. Willkommen in Afrika!

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